Nach dem Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere hat sich der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko mit einem emotionalen Statement an die Öffentlichkeit gewandt. Der 50-Jährige, der einst mit Panettiere verlobt war und mit ihr eine gemeinsame Tochter hat, schrieb auf Instagram, seine Familie durchlebe »eine Zeit tiefer Bestürzung und Trauer«. Panettiere, bekannt aus den Serien »Heroes« und »Nashville«, starb im Alter von 36 Jahren. Nach Angaben ihrer Familie berichteten Medien am Montag über den Tod; die genauen Umstände sind noch nicht abschließend geklärt.
- Hayden Panettiere starb am Wochenende im Alter von 36 Jahren.
- Wladimir Klitschko würdigte seine frühere Partnerin in einem Instagram-Statement.
- Die Todesursache ist bislang nicht offiziell bekannt.
»Die Nachricht von Haydens tragischem Tod macht mich sehr traurig. Sie hat diese Welt viel zu früh verlassen«, schrieb Klitschko. Auch wenn Panettiere nicht mehr seine Partnerin gewesen sei, sei sie »ein wichtiger Teil meines Lebens« und die Mutter der gemeinsamen Tochter Kaya geblieben. Dem Post fügte er ein älteres Foto von sich und Panettiere mit der inzwischen elfjährigen Kaya bei, deren Gesicht unkenntlich gemacht wurde.
Ein Rückblick auf eine langjährige On-off-Beziehung
Klitschko und Panettiere lernten sich 2009 kennen und wurden ein Paar. Nach einer ersten Trennung fanden sie wieder zusammen und verlobten sich; im Dezember 2014 kam Tochter Kaya zur Welt. Geheiratet haben die beiden nie. 2018 endete die fast neunjährige On-off-Beziehung endgültig.
In seinem Statement würdigte Klitschko das »immense Talent« der Schauspielerin. »Sie hat eine unglaubliche Karriere aufgebaut, musste sich dabei aber auch mit den Schattenseiten einer sehr anspruchsvollen Branche auseinandersetzen«, schrieb er. »Nichts wird die gemeinsamen Momente oder den Platz, den sie in unserem Leben eingenommen hat, auslöschen können.«
Warum das Sorgerecht bei Klitschko lag
Panettiere hatte das alleinige Sorgerecht für Kaya an Klitschko übertragen, nachdem sie nach der Geburt an einer schweren Wochenbettdepression gelitten hatte und mit Suchtproblemen kämpfte. In ihrer im Mai erschienenen Autobiografie »This Is Me: A Reckoning« hatte sie offen über diese Kämpfe und die Folgen eines Aufwachsens im Rampenlicht Hollywoods geschrieben. Die Entscheidung sei für sie schmerzhaft gewesen, sie bezeichnete ihren Ex-Verlobten darin aber als »besten Vater«.
»Für unsere Tochter Kaya werde ich immer mit Respekt über ihre Mutter sprechen und dafür sorgen, dass sie sich an den Menschen erinnert, der sie war«, versprach Klitschko.
Sein tiefstes Beileid sprach er zudem Panettieres Eltern, Freunden und Fans aus. »Junge und talentierte Menschen wie Hayden sollten diese Welt nicht so früh verlassen«, schrieb er und bat darum, die Gefühle und die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren. Vorerst wolle er nicht mehr sagen. Seinen Beitrag beendete er mit den Worten: »Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden.«
Was über die Todesumstände bekannt ist
Panettiere wurde am Sonntagnachmittag in ihrem Haus in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina reglos aufgefunden. Der Tod wird von der örtlichen Polizei und der Gerichtsmedizin untersucht. Nach bisherigen Angaben gab es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder verdächtige Umstände; die Behörde teilte mit, es seien keine Anzeichen für äußere Gewalteinwirkung an ihrem Körper gefunden worden. Eine offizielle Todesursache steht noch aus und soll nach der Obduktion bekannt gegeben werden.
Wie Weggefährten an sie erinnern
Aus der Film- und Fernsehwelt kamen zahlreiche Reaktionen. Ihre »Nashville«-Kollegin Connie Britton würdigte Panettiere auf Instagram als »voller Brillanz, so strahlend«. Schauspielkollege Charles Esten erinnerte an »Herz, Charisma, Humor, blitzschnelle Intelligenz und schiere Magie« – »neben all den Sorgen und dem Schmerz, die sie mit sich trug«.
Panettiere stand schon als Kleinkind vor der Kamera und war in den Serien »Heroes« (2006 bis 2010) und »Nashville« (2012 bis 2018) zu sehen. 2016 zog sie sich zunächst aus dem Filmgeschäft zurück, ehe sie 2023 mit »Scream VI« zurückkehrte. Ihr letzter Film »Sleepwalker« erschien im Januar.































