David Robert Mitchell machte sich 2014 mit dem Horrorhit It Follows einen Namen – einem Film, der mit kleinem Budget und großer Wirkung zum Kultstück wurde. Nun kehrt der Regisseur mit einem deutlich größeren Projekt in die Kinos zurück: The End of Oak Street, einem Science-Fiction-Survivalfilm über Dinosaurier, für den Mitchell erneut selbst das Drehbuch schrieb und die Regie übernahm. Der von Warner Bros. und Bad Robot produzierte Film startete in Nordamerika mit 2,5 Millionen Dollar (rund 2,1 Millionen Euro) an Einnahmen aus den Donnerstags-Vorpremieren – ein solider, aber kein spektakulärer Auftakt in den letzten Wochen der Sommersaison.
- „The End of Oak Street“ nahm in den US-Vorpremieren rund 2,5 Millionen Dollar ein.
- Warner Bros. rechnet mit einem Startwochenende von 18 bis 23 Millionen Dollar in Nordamerika.
- Der Film startet an diesem Wochenende auch in Deutschland und weiteren Märkten.
- „Spider-Man: Brand New Day“ dürfte die Kinocharts das dritte Wochenende in Folge anführen.
Eine Vorstadtfamilie zwischen Urzeit-Räubern
Die Geschichte spielt in den frühen 1980er Jahren und dreht sich um eine Familie, deren Vorstadtsiedlung sich plötzlich inmitten einer prähistorischen Welt voller urzeitlicher Raubtiere wiederfindet. In den Hauptrollen sind Anne Hathaway, Ewan McGregor, Maisy Stella und Christian Convery zu sehen. Das Produktionsbudget wird mit rund 80 Millionen Dollar (etwa 68 Millionen Euro) angegeben; einzelne Berichte nennen wegen des hohen Anteils an visuellen Effekten auch höhere Werte.
Die Kritiken fallen überwiegend positiv aus: Auf Rotten Tomatoes hält der Film eine Zustimmungsrate von 85 Prozent. THR-Chefkritiker David Rooney bezeichnete den Film als „mindlessly entertaining in a big-dumb-fun kind of way“. Bei der Premiere zeigte sich Hathaway dankbar dafür, „dass das Publikum originelle Dinge sehen will, und dieser Film ist wirklich originell“.
Warner Bros. rechnet für das Startwochenende mit 18 bis 23 Millionen Dollar in Nordamerika sowie 20 bis 25 Millionen Dollar international in 74 Territorien. Zusammengerechnet ergibt das einen erwarteten weltweiten Start im Bereich von etwa 38 bis 48 Millionen Dollar. The End of Oak Street läuft an, während laut Rentrak noch 51 Prozent der Schulen Ferien haben – der Schulbeginn dämpft das Familienpublikum, während 95 Prozent der Colleges noch geschlossen sind.
Für deutsche Kinogänger ist der Film besonders relevant: Deutschland gehört zu den Startmärkten dieses Wochenendes, neben Frankreich, Australien, Brasilien, Mexiko, Spanien, Großbritannien, China und Japan – insgesamt auf rund 24.000 Leinwänden.
„Spider-Man“ bleibt der übermächtige Gegner
An der Spitze der Charts dürfte auch am dritten Wochenende Spider-Man: Brand New Day von Sony und Marvel stehen. Der von Destin Daniel Cretton inszenierte Film mit Tom Holland wird für das dritte Wochenende auf 57 bis 72 Millionen Dollar geschätzt, was einem Rückgang von rund 55 Prozent entspricht. Anfang der Woche wurde er zum Film, der die 700-Millionen-Dollar-Marke an den US-Kinokassen am schnellsten übersprang. Weltweit steuert er auf die Zwei-Milliarden-Dollar-Marke zu und wurde nach nur zwölf Tagen mit 1,68 Milliarden Dollar zum umsatzstärksten Film des Jahres.
Auch die „Paw Patrol“ bringt Dinosaurier ins Kino
Nicht der einzige Urzeit-Film des Wochenendes: Paramount und Spin Master bringen mit PAW Patrol: The Dino Movie ebenfalls Dinosaurier auf die Leinwand. Der animierte Familienfilm von Regisseur Cal Brunker spielte in den Vorpremieren 1,9 Millionen Dollar ein und wird für das Startwochenende auf rund 20 Millionen Dollar taxiert. Zu den Sprechern gehören Carter Young, Mckenna Grace, Terry Crews, Jennifer Hudson und Snoop Dogg. Das Budget von etwa 40 Millionen Dollar teilten sich Paramount und Spin Master.
Zum Vergleich: Der Vorgänger PAW Patrol: The Mighty Movie startete 2023 mit 22,7 Millionen Dollar und spielte weltweit 205 Millionen Dollar ein. Die Reihe geht auf die 2013 bei Nick Jr. gestartete Serie zurück. Auf Rotten Tomatoes erreicht der neue Film 86 Prozent.
Weitere Neustarts dieses Wochenendes sind der Thriller The Rivals of Amziah King mit Matthew McConaughey, die Kiffer-Komödie The Wrong Girls mit Kristen Stewart sowie The Brink of War von Angel Studios – für alle drei werden einstellige Millionen-Starts erwartet. The Odyssey von Universal soll in seinem fünften Wochenende weitere 17 bis 20 Millionen Dollar hinzugewinnen.
Lockt Sie ein Dino-Abenteuer aus den 1980ern ins Kino – oder gehört Ihr nächster Filmabend doch „Spider-Man“? Schreiben Sie uns, welchen der Starts Sie sehen möchten.































