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Startseite Sport

FIFA prüft Argentiniens Verhalten nach WM-Finale gegen Spanien

Simon Krueger von Simon Krueger
27 Juli 2026
in Sport
FIFA prüft Argentiniens Verhalten nach WM-Finale gegen Spanien
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Die FIFA hat nach dem Weltmeisterschaftsfinale eine Disziplinaruntersuchung gegen Argentinien eingeleitet. Auslöser ist das Verhalten mehrerer argentinischer Spieler nach dem Schlusspfiff, nachdem Spanien das Endspiel im MetLife Stadium für sich entschieden hatte. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente hat die Vorfälle nach dem Finale in einem Interview mit dem spanischen öffentlich-rechtlichen Sender TVE als »unerträglich und inakzeptabel« bezeichnet. Zugleich lobte er die Gelassenheit seiner eigenen Mannschaft in einer hoch aufgeladenen Schlussphase, in der es zu mehreren Zwischenfällen auf dem Platz kam.

  • Die FIFA hat eine Disziplinaruntersuchung zu den Vorfällen im MetLife Stadium eröffnet.
  • Spanien gewann das WM-Finale gegen Argentinien.
  • Argentiniens Enzo Fernández sah in der Schlussphase die Rote Karte.
  • Spaniens Trainer de la Fuente nannte das Verhalten »unerträglich und inakzeptabel«.

De la Fuente wirft Argentinien Provokationen vor

Der spanische Coach machte deutlich, dass er von dem Auftreten mehrerer argentinischer Spieler enttäuscht sei. »Im Moment selbst habe ich es nicht mitbekommen, weil ich mit anderen gefeiert und meine Spieler umarmt habe. Auf jeden Fall finde ich es unerträglich und inakzeptabel von Spielern dieses Kalibers, die ich in den Tagen zuvor gelobt hatte und die einen großartigen Trainer haben«, sagte de la Fuente. »Das kann man nicht zulassen.«

Seine Kritik bezog sich auf die Schlussphase der Partie, in der es zu mehreren Zwischenfällen kam und der argentinische Spieler Enzo Fernández vom Platz gestellt wurde. Sein eigenes Team hob de la Fuente ausdrücklich hervor: »Ich möchte unser Verhalten angesichts dieser Art von Aggression und Provokation betonen. Unsere Spieler haben immer die Ruhe bewahrt und sich wie echte Profis verhalten.«

Die Äußerungen fielen kurz nach der Ankündigung der FIFA, ein Disziplinarverfahren zu den Vorfällen zu eröffnen.

Ein solches Verfahren gehört zum regulären Instrumentarium des Weltverbands: Die zuständige Disziplinarkommission prüft, ob Verhaltensregeln verletzt wurden, und kann Verwarnungen, Geldstrafen oder Sperren aussprechen. Für die betroffenen Spieler bedeutet das konkret, dass mögliche Sanktionen erst nach Abschluss der Prüfung feststehen. Ein Ergebnis nannte de la Fuente nicht.

Ein Turnier über 24.000 Kilometer

Im Rückblick auf den Weg zum Titel betonte der Trainer, dass die größten Herausforderungen weit über die sportlichen Gegner hinausgingen. »Es waren 24.000 Kilometer, Feuchtigkeit, wenig Erholung … dieser ganze Prozess, jenseits der Gegner, ist es, was man überstehen muss«, sagte er.

Besonderes Lob fand de la Fuente für Rodri, der als bester Spieler des Turniers mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet wurde. Den Mittelfeldspieler von Manchester City auch nur anzuzweifeln, sei »eine Beleidigung der fußballerischen Intelligenz«. Über den jungen Lamine Yamal sagte er, das Turnier habe ihm geholfen zu reifen – vor allem in seiner Bereitschaft, sich für die Mannschaft aufzuopfern.

Der Blick richtet sich bereits auf 2030

Mit Blick nach vorn erklärte de la Fuente, die spanische Auswahl bei der WM 2030 zu führen wäre »die größte Quelle des Stolzes für jeden Trainer«. Zugleich betonte er, seine unmittelbare Priorität lägen bei den kommenden Spielen Spaniens im September und Oktober.

Zum Abschluss dankte der Trainer den Anhängern für ihre Unterstützung: »Ich möchte dem ganzen Land danken, dass es so mit uns mitgefiebert hat. Selbst aus der Ferne haben wir eure Unterstützung gespürt. Es ist ein riesiger Stolz, Spanier zu sein. Danke, Spanien.«

War die Kritik am Verhalten nach dem Schlusspfiff berechtigt – oder gehören solche Emotionen zu einem WM-Finale dazu? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

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