Wenn die Sommertage lang und die Hitzewellen intensiv werden, stellt sich für Modebewusste in europäischen Metropolen dieselbe Frage wie in New York oder Paris: Wie bleibt man bei glühendem Asphalt und fehlender Klimaanlage trotzdem elegant? Gerade im urbanen Alltag – ob beim Pendeln oder in der Mittagspause – wird stilsicheres Anziehen bei steigenden Temperaturen zur Herausforderung. Die US-Vogue hat neun Sommer-Outfits zusammengestellt, die sich an aktuellen Auftritten prominenter Frauen orientieren und als leicht nachzuahmende Vorlagen für die heißen Tage dienen sollen.
- Die Vogue präsentiert neun von Prominenten inspirierte Sommer-Outfits für die Stadt.
- Im Fokus stehen leichte Stoffe wie Baumwollpopeline und Leinen.
- Aufeinander abgestimmte Sets und Sommerkleider gelten als einfachste Lösung.
Warum leichte Stoffe im Zentrum stehen
Das gemeinsame Prinzip der vorgestellten Looks: Sie setzen auf Garderoben-Basics aus leichten Materialien wie Baumwollpopeline und Leinen, die bei Hitze angenehm zu tragen sind. Wer wenig Zeit oder Lust auf komplizierte Kombinationen hat, findet damit eine praktische Orientierung. Für ein deutschsprachiges Publikum, das in Städten wie Berlin, Wien oder Zürich mit vergleichbaren Sommerbedingungen zu kämpfen hat, lassen sich viele dieser Ideen ohne großen Aufwand übertragen.
Ein starkes Fundament plus markante Accessoires
Laura Harrier setzte in St. Tropez auf den Polka-Dot-Trend und kombinierte einen bedruckten Slip-Rock mit einem T-Shirt, Mesh-Ballerinas von Alaïa und einer geflochtenen Tasche von The Row – abgerundet durch ein Bandana-Kopftuch, das laut Vogue diesen Sommer besonders gefragt ist. Tracee Ellis Ross wiederum trug in New York ein Prada-Hemd zu einem roten Satinrock, spitzen Pumps und einer Bast-Tasche – eine maximalistische Alternative zu Jeans oder Denim-Shorts.
Beide Looks zeigen: Ein solides Grundgerüst und ein paar markante Accessoires genügen für einen durchdachten Sommerauftritt.
Sets und Kleider als schnellste Lösung
Wer es noch einfacher mag, greift zu aufeinander abgestimmten Sets. Margot Robbie trug ein spitzenbesetztes Camisole-und-Rock-Set von Dôen in Buttergelb, kombiniert mit schwarzen Ballerinas und Cat-Eye-Sonnenbrille. Michaela Coel setzte auf ein Ensemble aus der Kollektion Loewe x Paula’s Ibiza, ergänzt um Sandalen mit Kitten-Heel und eine Bast-Tasche.
Und wenn gar nichts anderes passt, tut es ein Kleid: Charli XCX zeigte sich in Paris in einem weißen, bohemienhaft anmutenden Spitzenkleid mit spitzen schwarzen Pumps und Y2K-inspirierten Accessoires. Bella Hadid trug beim Sightseeing in Südfrankreich ein braunes Maxikleid mit Leder-Flip-Flops und viel Goldschmuck, während Gigi Hadid beim Shopping in Paris ein weißes Prada-Tanktop mit bedrucktem Slip-Rock kombinierte.
Von Cabana-Streifen bis zum Farbmix
Für mehr Mut zur Farbe verweist die Vogue auf den Cabana-Streifen-Trend, inspiriert von einem Schiaparelli-Look Rihannas, sowie auf Anya Taylor-Joys Balmain-Ensemble aus lila Bra-Top, chartreusegrüner Strickjacke und gemustertem gelbem Rock. Solche Kombinationen zeigen, dass sich Sommerhitze auch mit kräftigen Kontrasten meistern lässt – ganz ohne modische Kompromisse.
Welcher dieser Sommerlooks würde bei Ihnen im Alltag funktionieren – und auf welche leichten Stoffe schwören Sie bei Hitze? Teilen Sie Ihre Tipps in den Kommentaren.






























