Der irische MMA-Kämpfer Conor McGregor hat einen langfristigen Plan öffentlich gemacht: In einem Instagram-Beitrag vom Montag warb der 38-Jährige für ein drittes Aufeinandertreffen mit Max Holloway – und zwar als letzten Kampf seines Vertrags mit der Ultimate Fighting Championship (UFC). Mit Blick auf die International Fight Week der UFC im kommenden Juli schrieb McGregor: „Was als Abreibung für die Ewigkeit gedacht war, wird nun neu aufgesetzt. IFW 2027. The Last Dance.“ Es wäre bereits die dritte Begegnung der beiden Kämpfer, nachdem Holloway den Iren erst kürzlich vorzeitig besiegt hatte.
- McGregor fordert ein drittes Duell mit Max Holloway für die International Fight Week 2027.
- Es wäre laut McGregor der letzte Kampf seines UFC-Vertrags.
- UFC-Präsident Dana White erklärte, McGregor falle rund ein Jahr aus.
Eine Niederlage nach nur 69 Sekunden
Auslöser für den Vorstoß ist die jüngste Pleite: Bei UFC 329 in Las Vegas gewann Holloway (Bilanz 28-9) den im Weltergewicht ausgetragenen Kampf am 11. Juli durch technischen K.o. – und das nach nur 69 Sekunden. McGregor (22-7) hatte sich bei einem frühen Kick eine Verletzung am rechten Knie zugezogen. Für den Iren war es zugleich der erste Auftritt im Octagon seit fünf Jahren; zuvor hatte er bei UFC 264 in Las Vegas gegen Dustin Poirier ebenfalls durch technischen K.o. verloren.
Ganz neu ist die Rivalität nicht. Bereits im August 2013 standen sich beide gegenüber – damals entschied McGregor den Kampf einstimmig nach Punkten für sich. Ein drittes Duell würde die Serie also entscheiden.
Warum der Kampf so lange auf sich warten lässt
Die zeitliche Perspektive bis 2027 hat vor allem medizinische Gründe. McGregor muss sein gerissenes vorderes Kreuzband operativ versorgen lassen – ein Eingriff mit langer Rehabilitationszeit. Zwar veröffentlichte der Ire zuletzt ein Instagram-Video, das ihn bei Beinübungen zeigt, doch UFC-Präsident Dana White dämpfte am Sonntag die Erwartungen: „Conor McGregor fällt für ein Jahr aus.“
Ein Kreuzbandriss zählt im Kampfsport zu den schwersten Verletzungen, weil er Stabilität und Explosivität des Knies unmittelbar betrifft – gerade jene Eigenschaften, auf die ein Schlagkämpfer angewiesen ist.
Was ein Comeback für McGregors Karriere bedeuten würde
Für McGregor steht mehr auf dem Spiel als ein einzelner Kampf. Der Ire hat seine vergangenen drei Auftritte verloren und vier seiner letzten fünf – eine Bilanz, die für einen der bekanntesten Namen der Sportart ungewöhnlich ist. Ein als „Letzter Tanz“ inszeniertes Duell 2027 wäre damit zugleich der Versuch, die eigene Laufbahn nicht mit einer Serie von Niederlagen ausklingen zu lassen. Ob es dazu kommt, hängt jedoch von seiner Genesung, einer offiziellen Zusage der UFC und der Bereitschaft Holloways ab – nichts davon ist bislang bestätigt.
Holloway selbst, ein 34-jähriger Kämpfer aus Honolulu, kommt derzeit ebenfalls aus wechselhaften Ergebnissen: Im März hatte er bei UFC 326 in Las Vegas einstimmig nach Punkten gegen Charles Oliveira verloren, ehe ihm mit dem Sieg über McGregor die Rückkehr in die Erfolgsspur gelang.
Glauben Sie, dass Conor McGregor nach der Kreuzbandverletzung noch einmal auf sein altes Niveau zurückfindet – und würde ein drittes Duell mit Holloway ein würdiger Abschluss sein? Schreiben Sie uns Ihre Einschätzung.






























